Die kleinen Propheten (CSH 2013 Q 2)

Ellen G. White schrieb: Das große Thema der Bibel handelt davon, „dass Gott den Ruhm des Menschen in den Staub legt und für den Menschen das tut, was dieser aus eigener Kraft nicht für sich selbst tun kann". (The Faith I Live By, 109) Was tut Gott für uns, das wir nicht aus eigener Kraft für uns selbst tun können? Er rettet uns von dem unnatürlichsten Geschehen, das es gibt: dem Tod; und zwar vom ewigen Tod, dem wir ausgeliefert wären, wenn da nicht Gottes Gnade wäre, wie sie im Erlösungsplan offenbart wird. Es ist also mit anderen Worten der Ruf an uns als Einzelne und als Gemeinde, „den Herrn zu suchen, damit wir leben".

Dieses Thema studieren wir in diesem Vierteljahr. Was Gott für uns tut und was wir selbst nie für uns tun können. Er gibt uns das Geschenk des Lebens, des ewigen Lebens in Jesus. Wir werden das anhand von Texten untersuchen, die wir selten lesen: die sogenannten „Kleinen Propheten", die zwölf kurzen Bücher am Ende des Alten Testaments. Diese Propheten heißen nicht „Kleine Propheten", weil sie weniger wichtig wären als die großen. Die Bezeichnung bezieht sich allein darauf, dass diese Bücher wesentlich kürzer sind als die anderen alttestamentlichen Bücher.

Ob nun durch die Ehe des Hosea mit einer untreuen Frau, ob durch Jonas Versuch, vor Gottes Berufung zum Propheten zu flüchten, oder durch Sacharjas erstaunliche Vision von Jeschua und dem Engel oder auch all die anderen - die Kleinen Propheten verkünden gemeinsam eine kraftvolle Botschaft, die immer wieder aufleuchtet. Sie handelt von der Gnade, die Gott den Sündern erweist, die sie nicht verdient haben!

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